Transformation durch Digitalisierung gestalten
Die plattform n als Vernetzungs- und Kollaborationsplattform für nachhaltige Hochschulen
Aus dem Symposium Digitalisierung und Nachhaltigkeit: Chancen und Perspektiven für Deutsche Hochschulen, das im Frühjahr 2019 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg stattfand, ist ein schöner Sammelband entstanden. Im fünften Kapitel widme ich mich dem Themenfeld Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Hochschule.
Das netzwerk n betreibt seit 2014 die Onlineplattform plattform n, die darauf ausgerichtet ist, der Community von nachhaltigkeitsengagierten Einzelpersonen und Initiativen an Hochschulen in Deutschland ein wertefundiertes Tool zur Vernetzung, Kooperation und externen Kommunikation der eigenen Tätigkeiten bereitzustellen. Das Innovationspotenzial der Plattform ergibt sich daraus, dass sie Open Source, Green IT, Gemeinnützigkeit, Datenschutz, Privatsphäre sowie intuitive und umfassende Funktionalität verbindet. Zudem wird sie in einem Verbund aus sozial-ökologisch orientierten gemeinnützigen Organisationen kooperativ weiterentwickelt und solidarisch kofinanziert. Als digitales Tool für nachhaltige Hochschulen trägt die plattform n zur Umsetzung der Sustainable Development Goals der Agenda 2030 und des Nationalen Aktionsplans im Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland bei und zeigt, welche Hebelwirkung die Digitalisierung für die Transformation von Hochschulen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung entfalten kann. Der Beitrag bietet einen Überblick über das Handlungsfeld der nachhaltigen Hochschulentwicklung, setzt es in Relation zur Digitalisierung, stellt die plattform n als zukunftsweisendes, wertefundiertes Tool der Hochschultransformation vor und gibt letztlich einen Ausblick, in welche Richtung die Plattform weiterzudenken und weiterzuentwickeln ist.
Wöchentliche Besuche
Erfahrungen mit der plattform n
Sie unterstützt die Transformation von Hochschulen zur Nachhaltigkeit durch Digitalisierung.
Sie erleichtert Hochschulinitiativen, ihre Arbeitsorganisation zu koordinieren und zu verbessern.
Erst mit Offline-Angeboten verknüpft, wird ein digitales Tool attraktiv für Engagierte an Hochschulen.
Eine Onlineplattform allein löst nicht das Problem des nachhaltigen Verhaltens von Organisationen und Individuen.
Gemeinwohlorientierte digitale Lösungen sind funktional gegenüber den großen kommerziellen Anbietern unterlegen, aber wichtig für die Große Transformation.
Es ist wichtig, dass Studierende, Lehrende und Hochschulleitungen aktiv an Transformationsprozessen teilnehmen und digitale Alternativen nutzen.
Die Finanzierung und Weiterentwicklung einer gemeinwohlorientierten Plattform erfordert die Unterstützung von Fördermittelgebern und Projektträgern.
Politische und administrative Entscheider:innen sollten digitale, wertefundierte Alternativen als Gegenpol zu gewinnorientierten Anbietern fördern.